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| Die Lage von Schloß Liebenstein | Das Schloß Liebenstein liegt etwa 1 km von Neckarwestheim
entfernt auf einem aus Muschelkalk bestehendem Bergsporn, der von zwei Tälern flankiert
wird. Dadurch war die Burg von drei Seiten gut geschützt. Die zu ebener Erde liegende südöstliche Seite wurde ursprünglich mit einem tiefen Graben befestigt und mit einer Zugbrücke abgeschlossen. Heute ist der Graben teilweise zugeschüttet und dient als Garten. |
| Die romanische Wehrburg | Der 38 Meter hohe mit Efeu umrankte Bergfried wurde im 11.
Jahrhundert aus Muschelkalk und Keupersandsteinen erbaut. Der zinnengekrönte Turm steht auf einem Muschelkalkfelsen, dem heute mit Flieder bewachsenem Burggärtle. Er wird durch ein Zeltdach abgeschlossen. In etwa 10 Meter Höhe befindet sich ein rundbogiger Eingang. Der Turm hat einen massiven Fussboden in dessen Mitte eine viereckige Öffnung angebracht ist, durch welche man ins Burgverlies gelangen kann. Dort steht noch ein blockförmiger Stein mit Handschellen für die Gefangenen. An der nordöstlichen Innenwand befinden sich Kaminreste. Der restliche Einbau bestand nur aus Holz. Im südlichen Teil befand sich ein doppeltes Rundbogenfenster, das in der Mitte durch eine Säule geteilt ist. Der Bergfried ist von Mauerresten von drei Gebäuden umgeben. |
| Die Scharten im Torbogen | Diese Scharten im Torbogen links, wurden dadurch verursacht,
das sich hier die Ritter ihre Schwerter schärften. . |
| Der Itzinger Hof | Der Hof wurde 1225 an einem leichten Abhang gegen das
Seebronnental gebaut. 1261 wurde es als Dominikanerinnen-Nonnenkloster gestiftet und gegen
Ende des 13. Jahrhunderts mit dem Nonnenkloster in Lauffen vereint. Später entstand dort
ein kleiner Weiler mit einer Kirche und der Familiengruft derer von Liebenstein. 1673
und1678 wurde das Gelände von der Hofkammer erworben, und 1807 verkauften sie die
Überreste der Hofanlage auf Abbruch. Nun ist fast alles von diesem Kloster verschwunden. Das Kloster selbst hatte romanische und gotische Stilelemente. Aus den kapellenartigen Mauernischen, die im Renaissancestil errichtet worden waren, wurde später das Standbild Conrads von Liebenstein (gest. 4. März 1620 im Alter von 54 Jahren) entfernt und in der Schloßkapelle aufgestellt, wo es heute noch zu sehen ist. |
| Das Liebensteiner Familienwappen | Ein viermal geteiltes Schild, auf dessen Helm zwei
Büffelhörner angebracht sind. . |
| Ein Spion zur Kontrolle | Im sogenannten Rittersaal im ersten Stock wurde bei den
Renovierungsarbeiten eine Besonderheit entdeckt: ein Spion, ein winziges
Beobachtungsfenster. Dieses dürfte wohl dazu gedient haben, die Bedienung im Nebenzimmer
unaufgefordert zum Nachschenken und Aufdecken der Gerichte zu veranlassen. Spätere Generationen an Bewohnern haben die Beobachtungsklappen zugemauert. Jetzt liegt sie wieder frei und ist genau wie die dicken Deckenbalken eine Zierde für den Aufenthaltsraum. |
| Der Türrahmen zur Suite 101 dem Hochzeitszimmer | Zu den Prunkstücken gehören zwei Renaissance-Türstücke
mit Türen. Selbst die Türbeschläge sind erhalten geblieben. Alles wurde säuberlich von Lack und Farbe gereinigt. Die Türrahmen wurden anschließend wieder vor der Suite 101, dem heutigem Hochzeitszimmer, eingebaut. |
| Die Wandmalereien | Unter vier bis fünf Tapetenschichten, Putz und weiteren
Kalkschichten lagen üppige Renaissance-Wandmalereien verborgen. Großflächig fallen sie
in der Hauskapelle im ersten Stock auf, wo man teilweise selbst noch Köpfe und Gewänder
erkennen konnte. In den meisten Räumen, wie dem Rittersaal oder die Fensterumrahmung von innen und außen, wurden die schwungvollen alten Ornamente entdeckt und nach alten Zeichnungen so originalgetreu wie möglich nachgemalt. |
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Castle Hotel Liebenstein |
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Castle Liebenstein urspünglich eine romanische Wehrburg |
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